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SV Eintracht Lüneburg II steckt im Keller fest

Diesen Absturz hatten die Kreisliga-Fußballer der SV Eintracht Lüneburg II mit Sicherheit nicht erwartet! In den vergangenen Jahren belegten die Hasenburger immer einen guten Mittelfeldplatz, schauten eher nach oben. Doch in dieser Serie lief alles schief, was schief gehen konnte, der Höhepunkt des Niedergangs war der Rücktritt von Trainer Harald Ebeling. Für ihn sitzt Frank Kathmann auf der Bank, man darf gespannt sein, ob er das Team aus den Keller führen kann.


SVEN GEFFERT

Luenesport.de befragte Kapitän Sven Geffert:
Sven, 12 Punkte – wie zufrieden seid ihr mit der Ausbeute?

Geffert:Die Punkteausbeute haben wir uns natürlich am Anfang der Saison anders vorgestellt. Ziel war es eine ruhige Saison im gesichertem Mittelfeld zu spielen. Nun spielen wir gegen den Abstieg und das muss auch der letzte jetzt begriffen haben!

Was war der Hauptgrund für die Tiefen während der Saison?
Geffert:Den Hauptgrund für unsere schlechte Hinserie festzumachen ist schwierig, da gibt es mehrere Faktoren wie schlechte Trainingsbeteiligung, Verletzungspech, fehlende Einstellung – und auch was Eintracht 2 immer ausgezeichnet hat: das Teamgefüge ist nicht das der letzten Jahre. Aber Frank Kathmann und ich sind zuversichtlich das wir das in der Rückrunde wieder in die richtigen Bahnen bekommen.

Was bereitet Dir trotzdem an dem Team Freude?
Geffert: Was mir am Team Freude bereitet ist das jetzt Leute wie Elko Alfons und Wolf-Dieter Peters Verantwortung übernehmen und versuchen das Team zu führen. Außerdem haben die " Neuen" wie Marcus Meyer, Lars Wunderlich, Basti Barth und Nico Kaegebein sich sehr gut ins Team eingeführt. Und wegen unserem Verletzungspech haben wir unsere "Alten Recken" Christian Pape und Holger Rinke wieder aktivieren können, die viel für die Mannschaft tun.

Wo liegen die Stärken des Teams?
Geffert: Bei unserem Tabellenplatz von fußballerischen Stärke zu sprechen halte ich ein bisschen weit hergeholt!!!

Und was muss sich dringend noch verbessern?
Geffert:Wir müssen es hinkriegen das wir mindestens 12 bis 15 Leute zum Training bekommen, dann kann Frank vernünftig arbeiten und das Teamgefühl wird auch wieder besser.

Wie siehst Du die junge Spielergeneration?
Geffert: Die junge Spielergeneration sehe ich etwas mit gemischten Gefühlen. Es gibt viele, die glauben, das es ausreicht sich rot-gelbe Schuhe für 250 Euro zu kaufen, um dann gut Fußball zu spielen. Wir haben aber bei uns auch das positive Gegenteil. Martin Musiol spielt in der 3. Saison bei uns und ist jedes mal beim Training – und wenn wir rein gehen, dann legt er noch eine Extraschicht ein. Lohn ist es das er sich dieses Jahr im Team etabliert hat.

Kann man im Hobbybereich eigentlich immer 100 Prozent Konzentration und Engagement verlangen?
Geffert: Wenn jemand einen Mannschaftssport ausübt, dann sollte er dafür immer alles geben!

Auf welchem Platz steht Dein Verein am Ende der Saison?
Geffert: Zum Saisonende stehen wir auf einem Nichtabstiegsplatz!!!

Sind Verstärkungen geplant?
Geffert: Eduard Heinrich ist zur Rückrunde zu Soderstorf gewechselt. Sebastian Wehler hat seinen Pass bei uns abgegeben.


QUELLE: www.luenesport.de








Die Lage ist schon erschreckend

So stellt man sich seinen Einstand nicht vor: Ausgerechnet beim Debüt von Frank Kathmann kassierte die SV Eintracht Lüneburg II ihre höchste Saisonniederlage in der Fußball-Kreisliga - 2:7 gegen Gellersen II. Was für einen schwierigen Job er da angenommen hat, ist dem neuen Trainer jetzt erst so richtig klar geworden: "Für das nächste Spiel habe ich bisher gerade mal acht Leute auf dem Zettel. Keine Ahnung, wo die restlichen Spieler abgeblieben sind."

Und der nächste Gegner ist auch noch der Tabellenführer Scharnebeck. Dort trainierte Kathmann bis zum Sommer die A-Jugend der SVS. Jetzt hilft er bei Eintracht II aus - wieder mal. "Aus alter Verbundenheit", wie er sagt. "Mein Herz hängt nun mal an der 2. Herren. " Allerdings ist seine Unterstützung vorerst befristet: "Ich habe erstmal nur bis zur Winterpause zugesagt. Dann wird es in Ruhe ein Gespräch mit dem Vorstand geben, um zu besprechen, wie es mit der Zweiten grundsätzlich weitergeht."

Bis dahin bestreitet die SVE noch drei Spiele. Nach Scharnebeck heißen die Gegner noch Radbruch und VfL Lüneburg II. "In den beiden Spielen müssen wir sechs Punkte holen, sonst können wir für die Kreisklasse planen", sagt Kathmann. In der Hinrunde holte die Eintracht gegen Radbruch und VfL II tatsächlich sechs Punkte - danach folgten noch ein Sieg und elf Niederlagen.

Das grundlegende Problem: Personalnot. "Am letzten Spieltag hatten wir zehn Leute zur Verfügung, Christian Pape hat noch ausgeholfen", berichtet Kathmann. "Ich versuche mir gerade einen Überblick zu verschaffen und bin ständig am telefonieren. Es standen mal 21 Spieler im Kader. Vier sind verletzt. Die restlichen sind irgendwo verschollen. Die Lage ist schon erschreckend."

Den Abstieg will die Eintracht vermeiden - auch im Interesse der 1. Herren. Der Unterbau sollte zumindest in der Kreisliga spielen, so sieht es auch Carsten Lorenzen, der Trainer der Ersten. Der kann aber keine Spieler abstellen, "er hat im Moment selber nur 15", weiß Kathmann.

Gegen Lorenzens Ex-Team Scharnebeck "müssen wir sehen, dass wir uns nicht abschlachten lassen", so der neue SVE-II-Coach. "Alle Mannschaften im Verein müssen sich jetzt zusammenraufen und an einem Strang ziehen."



Quelle:www.lzsport.de







Eintracht II hat einen neuen Trainer

Fußball-Kreisligist Eintracht Lüneburg 2 hat einen neuen Coach gefunden! Frank Kathmann, langjähriger Torwart der 2. Herren, übernimmt ab sofort den Posten von Harald Ebeling, der vor einigen Wochen sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Kathmann gab am gestrigen Freitag seine Zusage, auf ihn wartet eine Menge Arbeit, das Team steckt im Keller, muss einiges ändern, um nach oben zu klettern.


Frank Kathmann




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